Psychoedukation

Der Psychoedukation kommt in unserer Klinik ein besonders hoher Stellenwert zu. Dabei geht es um die Schulung von Patienten mit Schizophrenie, Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen.

Neben den psychoedukativen Gruppen für die Patienten finden auch Angehörigengruppen statt, damit auch diese – ebenso wie der Patient – die Krankheit besser verstehen und letztlich gezielter damit umgehen können. Um Rückfälle zu vermeiden und selbst langfristig zur eigenen Gesundheit beizutragen, sollen eigene Ressourcen und Möglichkeiten erarbeitet und wiederentdeckt werden.
 Gerade die Aufklärung des Patienten und seiner Angehörigen über die Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen der Störung bildet in der Verhaltenstherapie oft die Grundlage für sich anschließende Behandlungsschritte.
 Regelmäßig findet in der Klinik – derzeit Dienstagabend – eine offene Informationsveranstaltung für interessierte Angehörige mit wechselnden Themen statt. Während der stationären Behandlung ist Psychoedukation sowohl für die Patienten als auch für deren Angehörige ein wichtiger Bestandteil der Gesamttherapie.Dabei sind folgende Punkte wichtige Bestandteile unserer im Hause angewendeten Psychoedukation:

  • Informationsvermittlung (Symptomatik der Störung, Ursachen, 
Behandlungsmöglichkeiten usw.) 
  • Emotionale Entlastung (Verständnis fördern, Erfahrungsaustausch mit 
Betroffenen, Herstellen von Kontakten usw.) 
  • Förderung der Compliance des Patienten durch Aufklärung über die 
Medikation und die therapeutischen Möglichkeite
  • Schulung des Patienten zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ 
  • "Durchgeführt wird die Psychoedukation in unserer Klinik  von 
Psychologen und Ärzten."