Musiktherapie

Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit, was bei der rezeptiven Musiktherapie durch das Hören von Musik und bei der aktiven Musiktherapie durch Musizieren des Patienten bewirkt wird.

Bei letzterer Form kommt es dabei aber nicht auf Musikalität des Patienten an, ebenso wenig auf eine musikalische oder instrumentale Vorbildung, da die musiktherapeutische Arbeit keinerlei Ansprüche an Fähigkeiten oder Virtuosität stellt. Musikinstrumente, mit denen der Patient meist improvisiert, geben ihm neben dem Verbalen und Nonverbalen eine weitere, nämlich musikalische Möglichkeit des Ausdrucks.

In der Klinik wird Musiktherapie an 2 Tagen pro Woche als

  • rezeptive Musiktherapie und als
  • aktive Musiktherapieangeboten.

Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft sieht Musiktherapie als eine 
praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die in enger Wechselwirkung mit Medizin, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Musikwissenschaft und Pädagogik steht. Musiktherapeutische Methoden folgen gleichberechtigt tiefenpsychologischen sowie verhaltenstherapeutisch-lerntheoretischen Ansätzen, wobei gerade letztere dem Klinikkonzept entsprechen.